Donnerstag, 10. Mai 2012

Kaum zu glauben......

...... dass heute meine letzten 3 Monate hier begonnen haben. 
Am 11. Ausgust bin ich damals hier angekommen.
Am 10.August geht mein Flieger zurück nach Deutschland. 
9 Monate habe ich hier schon erlebt... 
9 fantastische Monate, mit allen Höhen und Tiefen, die so ein Jahr mit sich bringt.
9 Monate, in denen ich so viel erlebt, gelernt und erfahren habe wie noch nie zuvor in meinem Leben.
Und es liegen noch 3 herrliche Monate vor mir---
Diese beginnen mit einer weiteren Reise. 
Diesmal gehts nach Peru, genauer gesagt nach Cuzco. Dort treffe ich mich mit meiner Freundin Laura und wir wollen zusammen auf den Machu Picchu! Am Samstag gehts los und ich komme am 20. Mai wieder nach Buenos Aires zurück.

Ich wünsche euch allen eine tolle Woche und einen schönen (deutschen) Muttertag am kommenden Sonntag!

Liebe Grüße,

eure Carina

Freitag, 20. April 2012

¡Buenos Aires im Ausnahmezustand!

Hallo meine Lieben in Deutschland!

Ich weis, ich hab eeewig nicht geschrieben, aber irgendwie war in letzter so viel los, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin.

Ich fang von ganz von vorne an, Anfang April, war ich mit 3 Freundinnen endlich mal im Teatro Colon im Microcentro in Buenos Aires. Wir haben uns das Ballett "Carmen" angesehen! Es war einfach wundervoll, die Aufführung, die Kostüme, alles :) Kann ich nur empfehlen wenn mal jemand nach Buenos Aires kommt ;)


Unteranderem war in jener Woche, Anfang April, ein großes Autorennen durch die Innenstadt!! Die große Straße, 9 de Julio entlang und einmal um die Plaza de Mayo rum.
Alles war gesperrt, nichts ging mehr vorwärst noch rückwärts. Die Motoren hat man auch den ganzen Tag lang durch die Stadt brummen hören!
Als wäre das noch nicht genug Trubel für eine Stadt in einer Woche gewesen, brach am Mittwoch Abend hier dann ein ganz fürchterlicher Sturm (tormenta) los. Umgefallene Bäume, überflutete Straßen und Hagelkörner so groß wie Golfbälle... Auch bei uns in der Wohnung, ging vorrüberghend kein Strom und kein Wasser. Ich saß also ohne Internet und Licht zu Hause und habe gewartet bis alles vorbei war...Zwischendurch hätte ich auch schwören können, dass das ganze Haus gewackelt hat!!!!
Naja, die umliegenden Barrios außerhalb von Capital hat es weitaus schlimmer erwischt. Dort gab es bis zu einer Woche weder fließend Wasser noch Strom. Die meisten Toten die es gab, wurden von herumfliegenden Gegenständen, wie große Äste oder Metallteile erschlagen.



soooo, nun zu Ostern. Ostern war toll und sehr deutsch mit einem kleinen grgentinischen Anhauch...
Ich fuhre wieder einmal übers lange Wochende nach Rosario und habe dort mit vielen, tollen andere Freiwilligen Ostern verbracht. Ein Asado durfte dabei an Karfreitag natürlich nicht fehlen, selbstverständlich nur mit Fisch. Wir waren ca 10 Leute und hatten eine 7 kilo-riesen-Monster-Fisch mit allem drum und dran...Leider hatte ich Nudel meine Kamera in BsAs vergessen und würdet ihr hier jetzt noch ein paar tolle Bilder sehen!
Die restliche Zeit des Wochenendes verbrachten wir damit, Ostereier zu färben, Hefezopf zu backen und die schönen, warmen Sonnentage im nahegelegenen Park mit leckerem Eis zu genießen. Ich hatte ein sehr erholsames Wochende, nachdem ich wieder gestärkt in meine Arbeitswoche starten konnte.

Gerade schwächel ich ein wenig und liege mit Angina im Bett. Heute war ich beim Arzt, alles halb so wild. Muss für 8-9 Tage Antibiotika nehmen, dann ist alles wieder gut:)


So das wars fürs erste,

Liebe Grüße

CARINA





Samstag, 24. März 2012

Dia de la Memoria, por la Verdad y la Justicia

Hola a todos!
Ich weiß, ich habe lange nicht geschrieben, das lag daran, dass ich zurzeit noch meinen Zwischenbericht NR.2 verfassen muss. Dieser wird bis Ostern in den Briefkästen meiner Unterstützer landen und auch hier aufm Blog.

Nun zum heutigen Tag:

Der 24. März ist einer der wichtigsten Tage in der Geschichte von Argentinien. Es ist wiedermal ein Feiertag, doch diesmal ist der Anlass ein trauriger. Vor 36 Jahren, am 24.März 1976, wurde die damalige Präsidentin Isabel Peron vom Militär gestürzt und die Militärdiktatur begann. Sie sollte das Land sieben Jahre lang in Angst und Schrecken versetzen. 30 000 Menschen "verschwanden", die sogenannten Desaparecidos(Verschwundene)- politische engagierte, regimekritische junge Menschen, die jahreland eingesperrt und letztendlich meist umgebracht wurden.


Um diese Menschen nicht zu vergessen, um ihren Kampf weiterzuführen und um dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder (nunca mas!) passiert, wird jedes Jahr am 24. März marschiert - ein Gedenkmarsch, ein Protestmarsch im Herzen Capitals, der vom Congreso zur Plaza de Mayo führt. Viele Taten von damals sind noch nicht aufgeklärt, seit ein paar Jahren laufen Prozesse, aber auch diese machen die Toten nicht mehr lebendig. Alle Organisationen waren versammelt, in der Mitte die Madres, die auf einem blauen Tuch die Fotos und Namen aller Verschwundenen trugen. Diese Madres protestieren bis heute jeden Donnerstag um 15 Uhr auf der Plaza de Mayo, um auf die Schicksale ihrer verschwundenen Kinder aufmerksam zu machen.



Nachher werde auch ich Richtung Plaza de Mayo losziehen und mitdemonstrieren, ich bin schon sehr gespannt auf Menschen & Stimmung.




Was ist sonst noch so passiert?
Letztes Wochenende war ich in Rosario(ca.4 Stunden von BA), weil Tamara mich zu ihrem 20ten Geburtstag eingeladen hatte. Das Wochenende war entspannt mit leckerem deutschem Apfestrudel, einem gemütlich Nachmittag am Rio Paraná und einer super Party auf der Dachterasse.
Das lustige an den Geburtstagspartys ist, dass sie immer eine Ansammlung von Freiwilligen ist, oft sind mehr deutsche als Argentinier anwesend, und man sieht wirklich immer alle wieder! Das war auch bei Hannes Geburtstag Anfang März in Martinez der Fall.


Während der Woche hatten wir noch Besuch von einem ehemaligen Freiwilligen vom GAW. Mit ihm bin ich wiedereinmal durch Buenos AIres getourt und es ist wirklich erstaunlich, dass man jedes mal neue Orte in dieser rießigen Stadt entdeckt. Diesmal war es das "alto Palermo"(Einkaufscebter) und der botanische Garten ebenfalls im Stadtteil Palermo. 
Der Mate Baum!


NUNCA MAS !!!!!
Nunca mas señores dueños de la vida y de la muerte
Nunca más voces calladas por miedo
Nunca mas levantar las armas y menos contra los propios hermanos
Si, por un pais con verdad y justicia
Con oportunidad para TODOS
Por un pais sin discriminacion y contra los extranjeros
Por un pais de trabajo, con perspectivas para nuestros jovenes.
Y un pais con MEMORIA para no cometer los mismos errores y horrores!!!




Liebste Grüße und Bis Bald,
Eure carina



Samstag, 25. Februar 2012

¡CARNAVAL!

Hallo meine Lieben in Deutschland und dem Rest der Welt!
Hier mal wieder neues aus Argentinien!
Arbeiten hat  sich in letzter Zeit ein bisschen anders gestaltet: Aufgrund der Hitze hier in der Stadt bin ich mit den Chicos meist schon Vormittags nach dem Frühstück und aufräumen nach "Gaona". Gaona ist ein weiteres Heim nur ein paar Cuadras enfernt vom Hodif mit einem kleinen Pool. Dort haben wir alle zusammen die Tage bis Nachmittags/Abends verbracht und gechillt, Musik gehört zusammen Mittagessen gemacht und sind geschwommen. Die Meisten der Bewohner können nicht wirklich schwimmen, deswegen mussten wir oft Hilfestellung geben und besonders aufpassen dass nichts passiert.


Donnerstag beschlossen eine paar andere Freiwillige und ich dann spontan das Wochenende über nach Gualeguaychu (ca. 3 stunden von Buenos Aires) zu fahren, um dort den hießigen CARNAVAL zu feiern! Montag und Dienstag waren Feiertage, so stand unserer kleinen Tour nichts mehr im Wege! Samstag Nachmittag hieß es dann auf zum altbekannten Busterminal Retiro und auf zum Fasching. Wir wurden herzlich von den beiden dort lebenden Freiwilligen Christina und Doris aufgenommen und trafen dort noch 4 andere Freiwillige. Insgemsat waren wir dann zu9t was das ganze Wochenende sehr lustig machte! Samstag und Sonntag ware wir nur so unterwegs am Rio dort chillen und abends feiern mit einer Horde Argentinier auf der Straße. Sehr amüsant alles.... Montag Abend war es dann endlich soweit: auf ins Stadion zum CARNAVAL, dem größten des Landes.
Insgesamt waren es 3 Große Umzüge, jeweils ca. ne Stunde land mit 3 verschiedenen Themen: "marine" "csino" und "pappelitos"(schelme) und einem "Werbungszug". Die erste Paradde find gegen 11 Uhr anund das Ganze ging bis ca 3 Uhr morgens. Es war war ein toll anzuguggen, die Kostüme die Wägen einfach alles. Hier ein paar Bilder:









Schade, dass die Bilder die schönen Farben leider nicht einfangen können, aber ihr habt trotzdem ein Bild vom Fasching hier bekommen.
So die Tage nach Gualeguaychú war ich leider krank und konnte deswegen nicht arbeiten gehen. Montag ist wieder mal ein Feiertag, deswegen genieße ich grade wieder einmal ein langes Wochenende auch wenn ich noch nicht so ganz auf der Höhe bin.

Bis zum nächsten Mal!
Eure Carina

Montag, 13. Februar 2012

HALBZEIT!!!

Hola-Hallo!

Ein neue Woche, das heist es Zeit für einen Bericht über die Vergangene!
Arbeitstechnisch ist nicht viel passiert, ich habe hauptsächlich in der Spätschicht gearbeitet, weswegen ich die Morgende  immer gut nutzen konnte um mal wieder auszuschlafen, lecker zu frühstücken ein bisschen Spanisch zu lernen und leider auch um mich um diverse Uni-Angelegenheiten zu kümmern. Das Seminar hat einen dann doch zum Denken angeregt, was kommt eigentlich danach? Studieren-ja, nur was und wo ist die Frage? Sobald ich es selbst weis lass ich es euch wissen ;)

Abends war ich dann 2 mal schwimmen, ja ich mache auch wieder ein bisschen Sport und  schwimmen ist bei der Hitze genau das Richtige!

Donnerstag Abend saßen wir 6 Mädels in der Salala und haben Tamara, meine argentinische MItfreiwillige, verabschiedet.Wir haben lecker Salat mit Putenbruststreifen gemacht :) Ihr Jahr ist vorbei, sie musste am Sonntag Abend zurück nach Allen, Rio Negro und anfangen zu studieren und  zu arbeiten. Schon Mittwoch Nachmittag hatten wir bei uns im Projekt eine sehr emotionale Abschiedsfeier für sie und einen weiteren Mitarbeiter (Seba).  SChade , dass die beiden gehen ich mochte sie sehr, Seba hatte immer einen witzigen Spruch auf Lager und Tamara war in allem eine große Hilfe für Mareike und mich!

Das Wochende war toll! Freitag Abend habe ich einen ruhigen zu Hause gemacht mit meinem Mitbewohner Konrad. Samstag bin ich gegen Nachmittag zu Lea und Hanne nach Martinez gefahren, ein Vorort von Buenos Aires, und wir sind zusammen in ein Freiluftkino "un Cuento Chino" (gratis natürlich ;) ) , was so viel heist wie "eine chinesische Geschichte". Ein toller Film nur zu empfehlen. Nach dem Kino sind wir wieder zurück nach Martinez und haben uns bis spät in die Nacht verqatscht über so dies und das, großes Thema überall: Unis, studieren, Zukunuft..... anstregend aber wichtig für uns alle...
Nach einem leckeren Frühstück sind wir dann auf die Plaza Francia in Recoleta gefahren und haben uns dort mit einem kleinen Haufen anderer Freiwiliger getroffen und einfach nur den Tag genossen, dieversen Regggae-Gesängen glauscht, Mate getrunken, Pan relleno(gefülltes Brot) gegessen und sind über die Feria geschlendert.  Der Tag war herllich es war nicht so drückend heiß wie in der letzten Zeit und man konnte im Schatte sitzen ohne gleich das große Schwitzen anzufangen!

So jetzt muss ich zur Arbeit es ist halb 12, Euch allen einen schönen Nachmittag und Abend!
Bis bald,

Eure Carina!

Montag, 6. Februar 2012

Un Seminario Fantastico!

Hallo... ich mal wieder :)

Nach meinen 3 Wochen hieß es für mich und die restlichen Freiwilligen dann, auf nach Baradero auf unser Zwischenseminar und reflektieren was das Zeug hält. Alle wieder zu sehen war  ein tolles Gefühl! Wir waren in einem Hostel auf einem riesigen, wunderschönen Gelände  in Baradero, etwa 2 1/2 Stunden Busfahrt von Buenos Aires entfernt. Wir hatten ein ganz-tages-Programm mit vielen unterschiedlichen Einheiten. Wir redeten und reflektierten über das vergangene halba Jahr, über alle guten und schlechten Ereignisse die wir erlebt und empfunden haben. Und wir diskutierten und spekulierten auch viel über das kommende halbe Jahr und unsere Zukunft nach unserem Freiwilligendienst. Ich persönlich habe nun nocheinmal neue Motivation für die kommenden 6 Monate geschöpft und viele alte Bekannte neu kennengelernt! Ich freue mich nun riesig auf alles was kommen mag!
Am letzten Abend haben wir noch eine lustige Fiesta alle zusammen gefeiert bevor jeder von uns seinen eigenen Weg ging, für mich hieß das: zurück nach Floresta ins Hodif!

Meine erste Arbeitswoche nach einem Monat.... war erstaunlich gut! Ich hatte ein bisschen ein komisches Bauchgefühl, weil ich so lange nicht im Projekt war, doch wurde ich von allen, Bewohnern und Mitarbeitern herzlich empfangen und willkommen gehießen!
Die Woche war ruhig es ist eigentlich nichts spannendes passiert, doch meine Laune ist seit dem Seminar eigentich durchgehend auf dem Hochpunkt und mich kann zurzeit nichts aus der Ruhe bringen.... auch nicht die nervigen Unibewerbungen die in den folgenden Wochen auf mich zu kommen! Wird sich schon alles fügen auf eine Weise, denke ich mir:)

Das Wochenende habe ich in Quilmes bei Elmas mit ein paar Mädels verbracht und wir haben eigentlich nur gechillt und gekocht und waren ein bisschen feiern:)

So ich verabschiede mich wieder!
Liebe Grüße aus dem schon fast viel zu heißen Buenos Aires!
Eure Carina


eine Horde Freiwilliger....

Lea,Hanna,Elmas&Ich

Montag, 30. Januar 2012

und ab in den Norden....

… zunächst einmal nach Salta! Ich bin am 8.Januar abends aus Patagonien zurückgekommen, war dann eine Nacht zu Hause in der mal Wäsche gewaschen wurde und umgepackt und am 9ten ging es dann mittags um 14 Uhr mit neuer Reisebegleitung, Paul und Miriam aus Paraguay, ab in den Norden mit dem Ziel: Bolivien. Unser erster Zwischenstopp war in Salta, einer tollen Stadt in der gleichnamigen Provinz. Wir hatten ein Hostel direkt im Zentrum und erkundeten so am ersten Tag das Stadtzentrum und kochten Abends lecker, bzw. Paul hat gekocht, Miriam und ich nur geschnippelt;) Am nächsten Tag ging es für uns dann ab nach CAFAYATE einem Tal 400 km von Salta entfernt, mal wieder mit dem Bus. Die Landschaft war ein wieder einmal ein toller Anblick! Diesmal hatten wir eine gebuchte Tour, ein bisschen touristisch, doch trotzdem lohnenswert! Wir fuhren den komlpetten Tag durch das Tal mit diversen Stopps, an bestimmten Felsformartionen oder Kakteenwälder. Zum Abschluss fuhren wir auf eine Bodega zur Weinprobe. Schöne Sache, doch waren wir uns alle einig, Rot- und Weißwein waren beide unausstehlich, wir haben das Zeug kaum runterbekommen :D Trotzdem auch mal eine Erfahrung wert! Gegen Abend kamen wir dann doch sehr erschöpft im Hostel an, doch ließen wir es uns nicht nehmen über die örtliche Feria zu flanieren und Artesania(selbstgemachter Schmuck etc.) einzukaufen.. hihi. Den letzen Tag verbrachten wir auf dem Berg der Stadt, auf den man bequem mit einer Seilbahn hoch und runterkommt. Das Highlight der Stadt sozusagen. Doch eigentlich mussten wir nur Zeit tot schlagen bis unser Bus nach BOLVIEN fuhr, abends um 10. Wir fuhren wie immer über Nacht und kamen dementsprechend morgens um 5 an der Grenzstadt La Quiaca (noch in Argentinien an). Den Rest bis zur Grenze mussten wir laufen und auch noch 2 stunden auf 3500m bei 5°C(!) warten bis die Grenzbeamten endlich bereit waren unsere Pässe abzustempeln. Es war soooo verdammt kalt! Doch gegen 9 Uhr morgens waren wir endlich über der Grenze in der ersten bolivianischen Stadt: Villazon. Von dort aus ging es direkt weiter nach Uyuni(mit dem größten Klapperbus ca. 10 stunden!), dem Sprungbrett für die Touren rund um den Salzsee. Wir suchten uns ein Hostel, wahrscheinlich das abgekackteste und dreckigste, aber billigste das wir finden konnten! Bolivien ist ein faszinierendes Land, dreckig, traditionell, anders....schönscheußlich. Nach einigen Erledigungen gingen es dann am nächsten Tag endlich los: auf den Salzsee „salar de uyuni! Unser eigentliches Ziel der Reise. Wir fuhren in einem 97er-Toyota-Jeep mit noch 3 anderen und einem Fahrer: einem Columbianer, einem Brasilianer und einem Finnen. Alle ungefähr im gleichen Alter was aus uns eine lustige Reisegruppe machte! Auf gings auf eine 3-Tagesreise durch Bolivien.

1.Stopp: Cementerio del tren: „Zugfriedhof“ Dort werden die alten Lokomotiven und Wagons aus dem ganzen Land einfach abgestellt, mitten in der Wüste.

2.Stopp: Salar de Uyuni: der Salzsee, der größte der Welt. Zunächsten fuhren wir zum Hotel del sal, einem Hotel ganz aus Salz gebaut, klein aber doch beeindruckend. Danach hatten wir viel Zeit den Salzsee zu Fuß zu erkunden, leider standen einige Teile unter Wasser, da der Januar die Regenzeit ist. Vom Salzsee runter ging es in ein kleines Dorf was von der Salzindustrie lebt. Dort wird alles für die Weiterverbreitung bearbeitet. Dort habe ich mir auch einen ganz tollen, super weichen Alpaka-Pulli gekauft!!! :)

Abends kamen wir dann in unsere Jugendherberge in Uyuni an. Bis jetzt war die Reise genial, nur wurde Miriam an diesem Abend krank--> Höhenkrankheit. Sie blieb also die nächsten 2 Tage auf einer Höhe von 3600m und fuhr nicht  mit uns weiter ins Land hinein! Bei Paul und mir halfen die Koka-Blätter die man hier an jeder Straßenecke kaufen kann und sie entweder kauen oder aus ihnen Tee machen kann. Ohne dieses Kräuterzeugs wäre mir die Höhe, in so kurzer Zeit auch nicht gut bekommen!

Am 2ten Tag hieß es dann für uns um 4.30Uhr austehen, um 5Uhr war Abfahrt.
3.Stopp: Valle de las rocas: Tal der Steine
4.Stopp: Montaña de los 7 colores: Berg der 7 Farben, ganz toll anzuguggen!
5.Stopp: Lago Colorado

Gegen Nachmittag ware wir dann in einem Refugio mitten in der Wüste angekommen(4200m hoch). Wir waren alle so kaputt, dass wir erstmal geschlafen haben, bevor wir uns alle zusammengesetzt haben und uns gegenseitig Kartenspiele aus den verschiedenen Ländern beigebracht haben. Draußen war es schon so richtig kalt und windig zu dieser Zeit. Als es dunkel wurde trauten wir uns noch ein mal hinaus in die Kälte um den Sternhimmel zu begutachten: wahsinn, traumhaft, unbeschreiblich!  

Am dritten Tag ging es wieder früh morgens los, so dass wir in den Sonnenaufgang fahren konnten! Der Weg ging durch die Wüste zurück nach Uyuni, wo wir gegen Nachmittag ankamen und Miriam einsammelten.
6.Stopp: Geysers: heiße Quellen
7.Stopp: Aguas termales: Wüsten-Therman, auch zum baden :D
8.Stopp: Lagoona Blanca: mit vielen Flamingos!(5000 meter Höhe!!!!)
9.Stopp: Lagoona Verde: mit noch mehr Flamingos!

Noch am gleichen Abend ging es zurück zur Grenze, über die Grenze und mit dem nächsten Bus nach Jujuy. Miriam ging es nur mäßig besser und wir mussten dringend von der Höhe runter. In jujuy, einer nicht wirklich schönen Stadt, doch einem tollen Umland, spannten wir ersteinmal 2 Tage aus, bevor es über Cordoba(2Tage) zurück nach Buenos Aires ging.

Fazit: Es waren  unbeschreibliche, tolle 2 Wochen!
Hier die Bilder:

wie immer mit Mate:)








ein Lama:)
























Sternenhimmel in der Bolivianischen Wüste!!!!